Die Kapelle der Heiligen Santa Paula

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Die Kapelle der Hl. Santa Paula von Dénia stellt ein außergewöhnliches Zeugnis dar. Die Kapelle steht auf den Trümmern eines alten Bauernhofs oder andalusischen Maierhofs und stellt einen Teil eines größeren Gebäudes bzw. Klosters dar. 

Das Gebäude hat nur ein einziges Schiff, mit drei durch zwei Spitzbögen getrennten Abschnitten. Im Innenbereich befinden sich flache Spitzbögen aus örtlichem Sandstein, die vom Fußboden und von den inneren Bogenpfeiler aus aufstreben. Aus Aufzeichnungen, die von vor der Restaurierung datieren, ist an der nördlichen Mauer im ersten Abschnitt ein offenes Zugangstor zu erkennen, das höchstwahrscheinlich aus der Gründungszeit des Gebäudes stammt. Heute erfolgt der Zugang über die Westseite. Dieser Seitenzugang steht wahrscheinlich mit den inneren Verbindungen der komplexen Baustruktur des Klosters im Zusammenhang, das wahrscheinlich über weitere Räume verfügte, die sich nördlich an das Schiff der Kapelle anschlossen. Das Giebeldach ruhte wahrscheinlich auf den Tragebalken zwischen den Bögen und auf kleinen Sparrenköpfen. Zwei auf 1404 datierte Urkunden belegen das Gründungsmotiv der Kapelle von Santa Paula, das als "esglesia" (Kirche) oder "monestir" (Kloster) bezeichnet wird sowie die Bedeutung ihrer Gründerin, Caterina Bas, deren Bemühungen der Bau zu verdanken ist. Ursprünglich handelte es sich um ein von dieser Einsiedlerin gegründetes Frauenkloster. Die Kapelle genoss gute Erträge, wovon auch der Klerus profitierte.

Die Patronatsfeier findet jedes Jahr am 26. Januar in der Kapelle mit Gesangsveranstaltungen und Prozessionen statt. Ferner können Trockenfrüchte und für die Region typische Süßigkeiten erstanden werden.

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Zeitplan

Diese Kapelle ist normalerweise geschlossen, außer am 26. Januar, dem Tag der Heiligen Paula, an dem religiöse Feierlichkeiten.