Viertel Les Roques

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Viertel aus dem 19. Jh. Hier waren mal die typischen Häuser des arabischen Dorfes.


Das Viertel Les Roques war früher ein Stadtteil, der sich innerhalb der Stadtmauern befand. Aus den Forschungsstudien der örtlichen Historiker und den Ausgrabungen geht hervor, dass dieser Stadtteil mit seinen typischen Badehäusern, Mühlen, Öfen... einen arabischen Ursprung hat, die "Medina", und demzufolge aus der Zeit vor der Eroberung der Christen im 13. Jh. stammt. Die Ravales (arabische Viertel), einschließlich des Hafenviertels bildeten zusammen mit der "Alcazaba" (arabischer Palast, der sich damals auf dem oberen Teil der Burg befand) und dem "Albacar" (Weideplatz während der arabischen Besetzung) die Grundstruktur der ummauerten Stadt. 1297 ließ König Jaime II die gesamte Stadt, zwecks Verteidigung und als militärische Hochburg innerhalb des Burgbereichs und der Stadtmauern versetzen, d.h. in den Bereich, der während der arabischen Besetzung der Alcazaba und dem Albacar entsprach und als "vila vella" (Altstadt) bekannt ist. Die Mauern des damaligen "Ravals" fielen mit der Zeit zusammen, obwohl ein Teil noch erhalten bleibt und ein Teil wiederaufgebaut wurde. Ein gutes Beispiel dafür sind die arabischen Mauern nördlich des Viertels Les Roques.

Ein Spaziergang durch diesen Stadteil lohnt sich, um dieses von den Mauren überlieferte Stadtraster, wenn auch stark von der christlichen Belagerung verwandelt, zu genießen.

Über Les Roques gelangen wir zur Burg. Es ist ein wenig begangenes, ruhiges und eigentümliches, mit niedrigen Häusern und sehr nah am Stadtzentrum liegendes Viertel (wenn wir die Burgtreppe herabsteigen, stehen wir bereits im Zentrum).