Die Altstadt Von Sagunto (Alstadt: Das Judenviertel, Der Hauptplatz, Das Leiden)

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HAUPTPLATZ
Im Mittelalter war dieser Hauptplatz das Handels- und Kulturzentrum der Stadt Sagunto. Der Platz ist rechteckig und bewahrt einige Säulenhallen. Früher fand hier der Wochenmarkt statt. Heute bewahrt man noch Überreste von Säulenschaften, die zum römischen Forum gehörten. Auf diesem Hauptplatz befindet sich die Kirche Santa Maria und das Muezzin-Tor, wo man früher den Weizen für die Versorgung der Einwohner bewahrt hat. An diesem Tor ist das viergestreifte Wappen der Krone von Aragón zu sehen. In der Nähe liegt der städtische Palast und die Reste des sogenannten Diana Tempels (templo de Diana). Zwei Straben, die Strabe „Mayor“ und die Strabe „Caballeros“ (Hauptstrabe und die Herrenstrabe) beginnen hier am Hauptplatz und warend bis zum 19.Jh die wichtigsten Verkehrswege.
DAS JUDENVIERTEL:
Man gelingt zum Judenviertel über ein Tor mit einem Rundbogen, der in der Schlossstrabe liegt (calle del Castillo) und den man seit dem 15.Jh unter dem Namen „Portalet de la Judería“ oder „Portalet de la Sang“ (Torchen des Judenviertels oder Torchen des Blutes) kennt, weil die Synagoge von der Bruderschaft der Purísima Sangre de Nuestro Señor Jesucristo (des Heiligen Blutes unseres Jesus Christus) übernommen wurde, nachdem man die Juden ausgewiesen hatte. Die heutige Topographie ist praktisch dieselbe wie früher, mit der Eigenartigkeit und mit der Seele ihrer früheren Einwohner. Das Judenviertel umfasst die Straben Antigons, Ramos, Segovia, Sangre Vieja (wo sich früher die Synagoge befand), Teatro Romano und Pedro Cartagena.
TOR DER RÖMISCHEN ARENA:
Die römische Arena lag zwischen den heutigen Straben der Huertos und die „avenida“ Allee Sants de la Pedra. Das Monument ist zum gröbten Teil begraben. Nur eine der Tore, die in der Strabe Huertos liegt, ist noch zu sehen. Die Überreste bestehen aus groben Quadersteinen und ohne Mörtel. Im oberen Teil ist eine grobe Säule bewahrt und Anzeichen einer weiteren Säule, die noch Reste eines Bogens aufweisen, wodurch die Säulen an Monumentalität gewonnen hätten. Die Konstruktion stammt aus dem 2.Jh.
CALVARIO:
Diese Bühne wurde Mitte des 19.Jh am Hang des Berges „del Castillo“ gebaut. Calvario ist eine wunderschöne Bühne, wo bei Tagesanbruch des Karfreitags die Aufführung „Pasión y muerte de Jesucristo“ (Passion und Tod Jesus Christi) gezeigt wird.
RESTE DER FASSADE DER BURG VON DELME:
Die Burg kennt man auch unter dem Namen „Pere el del Punyalet“ (Peter, der mit dem kleinen Dolch) und befindet sich in der Hauptstrabe. Sie wurde im 13.Jh gebaut und bewahrt eine einzige Fassade mit Mauern aus Queaderstein. Hier wurde Pedro IV „der mit dem kleinen Dolch“ während „Unionskriege“ gefangen gehalten. Die Einwohner von Sagunto zwangen ihn, die geschriebenen Rechte und die Privilegien der Stadt anzuerkennen, die er später mit seinem Dolch in Zaragoza zerriss.
ÜBERRESTE DER RÖMISCHEN BRÜCKE:
Diese Überreste findet man am Flussbett Palancia, gegenüber vom Platz, wo die alte römische Arena lag. Es handelt sich um zwei Schutzpfeiler und Anzeichen eines weiteren am nördlichen Ufer, die zum Halten der Brücke gebaut wurden.